Aktivitäten und Meilensteine im Rahmen des Projektes

1. Bestandsaufnahme und Analyse

Kartographie der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Stärken und Potenziale in der Oberrheinregion: Die Wissenschaftler erstellen ein Inventar der Forschungsinfrastrukturen und deren Zugangsmodalitäten und -konditionen. Zudem identifizieren sie auf Grundlage der gesammelten Informationen die Stärken, Schwächen und Besonderheiten der Forschung am Oberrhein.
Prospektivstudie für die Errichtung einer RI am Oberrhein und Benchmark: Im Rahmen einer Prospektivstudie ermitteln die Wissenschaftler wissenschaftliche Tendenzen, potentielle zukünftige Bedarfe und Konditionen für die Forschung am Oberrhein. Das wissenschaftliche und wirtschaftliche Potenzial und die regionalen Besonderheiten der Forschung am Oberrhein, werden im Rahmen eines Benchmarks mit anderen Standorten in Europa und der Welt verglichen. Dies dient einerseits der Erfassung von guten Praktiken. Andererseits dient das Benchmark auch der Identifizierung eines Alleinstellungsmerkmals für den Standorts Oberrhein das zur Positionierung der Forschungsinfrastruktur herangezogen werden kann.
Impact Assessment und Finanzanalyse Auf Basis der vorangegangenen Arbeiten soll im Rahmen eines Impact-Assessments der potentielle Einfluss einer grenzüberschreitenden RI auf Wissenschaft, Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft in der TMO untersucht werden. Ziel der Impact-Assessment-Studie (inkl. Finanzanalyse) ist es, Art und Ausmaß der durch die verschiedenen Szenarien der Ansiedelung einer Großforschungsinfrastruktur am Oberrhein ausgelösten Veränderungen positiver sowie negativer Art zu identifizieren.
Konsultation der Stakeholder Jede Arbeitsgruppe organisiert Workshops mit verschiedenen Stakeholdern (Wissenschaftler und Unternehmen), um konkrete Bedarfe und mögliche Szenarien zu diskutieren.

2. Digitale Datenbank

Im Rahmen dieser Maßnahme werden alle entwickelten Ergebnisse der bisherigen Arbeiten zusammen getragen und eine Maske erstellt, die die harmonisierte Darstellung der verschiedenen Ergebnisse aus den verschiedenen Ländern ermöglicht. Darüber hinaus werden Filtermechanismen entwickelt, dank derer im Online-Tool die gesuchten Informationen leicht zugänglich gemacht werden. Ein Dienstleister wird anschließend mit der Entwicklung der digitalen Datenbank beauftragt.

3. Szenarioplanung Großforschungsinfrastruktur

Analyse der Ergebnisse und Auswahl des bevorzugten Szenarios: In einem Retreat (mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft) werden die Szenarien ausgewählt, die für die Forschung und Innovation am Oberrhein am besten angemessen erscheinen. Zu diesem Anlass werden die Leiter der Arbeitsgruppen die Ergebnisse der vorangegangenen Arbeitsschritte präsentieren. Verschiedene Arbeitsmethoden (Mindmap, Brainstorming) werden genutzt, um das gemeinsame Entscheidungsverfahren optimal zu strukturieren, unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Stärken und Potenziale einerseits, hinsichtlich Machbarkeit bzw. Effizienz und Kosten anderseits.
Konzeptstudie: Ein Forschungsunternehmen wird beauftragt die im Rahmen des Retreats ausgewählten Szenarien hinsichtlich der Struktur, der Finanzierung und des Betriebs zu analysieren. Dabei wird es von den Wissenschaftlern der Arbeitsgruppen betreut, die den vorläufigen Inhalt und den Fortschritt der Studie in regelmäßigen Abständen prüfen.

4. Roadmap-Entwicklung

Zum Abschluss des Projektes soll eine Roadmap für das weitere Vorgehen der Ansiedlung einer Großforschungsinfrastruktur am Oberrhein erstellt werden.