Das Projekt RMTMO RI

Die Trinationale Metropolregion Oberrhein (TMO) ist ein Wirtschafts- und Sozialraum mit 6 Mio. Einwohnern und einer Wirtschaftskraft von über 200 Mrd. Euro. Forschung, Entwicklung und Innovation spielen seit jeher eine zentrale Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit der Region.

Zahlreiche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bieten ein einzigartiges Umfeld, exzellente Forschungskapazitäten zu vernetzen und zu bündeln. Im Rahmen vielzähliger konkreter Kooperationen schaffen diese Akteure ständig neue und bessere Fortbildungen, Studiengänge und Forschungsvorhaben. Darüber hinaus sind in der TMO KMUs und Großunternehmen angesiedelt, die insbesondere in der Life-Science Branche sowie der Technologiebranche dank einer innovativen Ausrichtung Weltmarktführer sind.

Auf den Stärken der TMO aufbauend, hat sich das Projekt RMTMO RI zwei anspruchsvolle Ziele gesetzt. Bis zum Projektabschluss wollen die Projektpartner gemeinsam eine Bestandsaufnahme der Forschungsinfrastruktur für den Oberrhein erstellen und eine digitale Datenbank einrichten, um die gemeinsame grenzüberschreitende Nutzung bestehender Infrastrukturen und die wissenschaftliche Verzahnung am Oberrhein weiter voranzutreiben. Außerdem soll eine Gesamtstrategie für die Ansiedlung einer innovativen grenzüberschreitenden Forschungsinfrastruktur entwickelt werden, die die Wissenschaftsregion am Oberrhein entscheidend stärkt.

„Dieser erste Schritt auf dem Weg zu einer Großforschungseinrichtung am Oberrhein ist weichenstellend für eine dynamische Entwicklung von Wissenschaft und Wirtschaft in der trinationalen Metropolregion. Das ist eine Chance, die wir nur gemeinsam mit unseren französischen und Schweizer Partnern ergreifen können.”

Bärbel Schäfer, Regierungspräsidentin, Regierungspräsidium Freiburg und Vorsitzende des Begleitausschusses INTERREG V A Oberrhein

„Die trinationale Grenzregion am Oberrhein zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Konzentration an Kompetenzen auf hohem internationalem Niveau aus. Die Entwicklung einer Großforschungsinfrastruktur ist in diesem Kontext nicht nur ein struktureller Zugewinn für die Region, sondern trägt gleichzeitig zur internationalen Attraktivität bei.“

Prof. Dr. Catherine Florentz, Vizepräsidentin für Forschung und Doktorandenausbildung an der Universität Straßburg

„Die Einrichtung einer Großforschungsinfrastruktur fördert die gemeinsame grenzüberschreitende Nutzung bestehender Infrastrukturen und verbessert somit die Bedingungen für Forschungsprojekte sowie die Zusammenarbeit im ganzen Oberrheingebiet.“

Prof. Dr. Gunther Neuhaus, Projektverantwortlicher, Vizerektor und Prorektor für Forschung der Universität Freiburg